Impfung der Welpen

Immer wieder gibt es unterschiedliche Impfpraktiken bei den Tierärzten Hier ist die Empfehlung der der „Ständigen Impfkommission:


Alles andere ist falsch!!
Viele Tierärzte sind nicht immer auf dem neuesten Stand und impfen nach (teilweise sehr) altem Schema! Sagt dem TA das ihr so impfen wollt wie die StIKo Vet nach neuestem Stand empfiehlt! Der TA darf nicht anders impfen als Ihr ihm gestattet.

Es gibt keine Impfpflicht! Allerdings sollten alle Welpen die oben empfohlene Grundimmunisierung erhalten! Unsere Hunde werden auch so geimpft!

Jetzt in der 16./17. Woche ist folgendes fällig:

  • Parvovirose 
  • Staupe Leberentzündung (HCC).
  • (event. Zwingerhusten (PI)
  • Tollwut (wenn nicht bereits mit 12 Wochen geimpft wurde).
  • Leptospirose (L4) ist nicht mehr nötig, da die Welpen schon in der 9. und 13. Woche gegen Leptospirose geimpft sind. 

Es macht durchaus  Sinn gegen Tollwut erst nach der Zahnung zu impfen! Das empfehlen viele TÄ auch schon. Die Zahnung ist etwa mit 7 Monaten abgeschlossen.
Manche TÄ impfen in der 16. Woche gar nichts mehr. Das ist aber keine Empfehlung der Impfkommission.
Achtet bitte bei der Tollwut Impfung darauf das 3 Jahre Gültigkeit eingetragen werden! Auch wenn  die TW Impfung bereits  in der 12. Woche erfolgt ist 3 Jahre Gültigkeit lt Hersteller Standard, schon bei einmaliger Impfung (Impfstoffe Versican Rabies oder Nobivac T).

BARF

Die Gesundheit ist in der Zucht ein sehr bedeutsames Thema und steht bei uns an erster Stelle. Wir züchten nach der Zuchtordnung des LCD. Unsere Hunde werden auf ED, HD auf erbliche Augenkrankheiten u.v.m. untersucht bevor sie zur Zucht zugelassen werden. Leider gibt es sehr viele Erkrankungen, auch bei Hunden, die immer mehr zunehmen. Sei es Gelenkerkrankungen, oder aber auch die bekannten Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Allergien, Diabetes, Stoffwechselstörungen u.v.m. Ähnlich, wie es bei den Menschen auch der Fall ist. Woher kommt das? Im Prinzip sind auch die Auslöser fast identisch: Die (falsche) Ernährung. Bei Hunde und Katzen ist die Fertignahrung ein Grund für viele der modernen Krankheiten. Denn Fertignahrung ist häufig suboptimal zusammengesetzt. Es werden minderwertige Zutaten verwendet, die langfristig krank machen können.

„Studien haben gezeigt, dass gebarfte Hunde länger leben.“

Deshalb sind wir der festen Überzeugung, dass Gesundheit mit guter Ernährung beginnt. Wir sind vom BARF-Konzept überzeugt. Da der Hund dem Wolf anatomisch sehr ähnlich ist, kann man die Ernährung des Wolfes als artgerechte Grundlage für Hunde nehmen. Beim BARFEN wird ein Beutetier nachgeahmt. Das Beutetier-Prinzip…….. wird fortgesetzt…..


BARF ist meiner Meinung nach die natürlichste und artgerechteste Ernährungsform für Hunde und Katzen. Daher werden bei uns alle Hunde gebarft. Natürlich werden auch unsere Welpen so ernährt. Von etwa der 4. Woche an, wenn die Welpen der Mutter die Schnauze ablecken wenn diese gefressen hat, werden die Welpen mit frisch zubereitetem Futter zu gefüttert und langsam an das BARF Prinzip herangeführt (orale Toleranz). Wir barfen schon seid mehr als 7 Jahren. Wir fänden es toll, wenn wir unsere Welpenkäufer davon überzeugen könnten ihre Welpen auch so zu ernähren. Mittlerweile werden schon vier Welpen aus unserem letzten Wurf gebarft.

Anfang März 2018 bis Januar 2019 habe ich an einer Ausbildung zum Barfberater in der THP-Schule bei Swanie Simon und Nadine Wolf teilgenommen. Ich freue mich diese erfolgreich abgeschlossen zu haben. Nun kann ich mein erlangtes Wissen an meine zukünftigen Welpenkäufer und alle die Interesse am Barfen haben weiter geben.

Richtig ist das alle unsere zukünftigen Welpenkäufer bestens auf eine Barf Ernährung nach dem Beutetier Prinzip von uns vorbereitet und natürlich in der weiteren Entwicklung der Welpen begleitet werden. Ihr müsst euch keine Sorgen machen, dass kriegen wir hin, denn Barfen ist kein Hexenwerk. Barfen ist auch nicht gefährlich! Weder für den Mensch noch für den Hund.

Falsch ist es wenn manche Züchter das noch nicht verstanden haben und über die Ernährung mit Trockenfutter von SICHERHEIT reden! So ein Quatsch! Für alle unser Welpenkäufer werde ich zunächst einen Futterplan für die ersten 4 Wochen erstellen und bei Bedarf das Futter besorgen und mitgeben. Danach wird der Futterplan laufend angepasst da könnt ihr euch drauf verlassen. Wenn das aus irgendeinem Grund nicht funktioniert, die Hunde nach dem BARF Prinzip zu ernähren, werden wir sicher gemeinsam auch einen anderen Weg der Ernährung finden. Aber Nochmals: BARF ist kein Hexenwerk!